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janna
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Veröffentlicht am 12.07.2010. Dieser Text wurde bereits 244 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 10.09.2010.
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janna ist vom 17.08.2010 bis zum 17.09.2010 nicht erreichbar und hat folgende Mitteilung hinterlegt:

Viel Arbeit mit dem ersten eigenen Gedichtband. Daher weniger präsent, aber ab und zu gucke ich rein. ;)


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Zuhause

Kurzgedicht zum Thema Psyche
von hier klicken janna.

Es tat nicht weh, Mama.
Die Welt, in die ich floh,
war zart und niemals roh.
Wann immer es geschah,
war ich nicht wirklich da.
Ich zog ins Schneckenhaus -
und kam nie wieder raus.

URL dieses Textes: hier klicken www.keinVerlag.at/275201.text

Kommentare und Diskussionen zu diesem Text

Kommentar von Dolphilia (45) (12.07.2010)    diesen Kommentar melden
Janna,

(Du weißt ja bei Hörtexten tiltet mein Pc und ich kann die Seite nicht öffnen, deshalb als mein Komm als Gast. Die zwei Bonusklicks geb ich dir hier * * )
eine stille Anklage...geht tief, lässt erschauern. Unaufdringlich bohrt sich das Bild ins Hirn, lässt die Hilflosigkeit erahnen und spüren.

Die Emotionen, die Angst sind lyrisch gekonnt verarbeitet, ohne den Mitleidshammer zu schwingen oder unerträglicher Schwülstigkeit.

es grüßt vom Meer, Dolphi ;)

hier klicken janna meinte dazu am 12.07.2010: Danke, Liebes. Das ist ein Gedicht, von dem ich mich führen ließ.
Es gibt und gab dieses Schicksal täglich für1000e von Kindern, die damit fertig werden müssen. Im Grunde ist es etwas, das alltäglich ist und ich denke, dass sich viele darin erkennen können.
Den Schwulst lasse ich lieber anderswo, kennst mich ja und meine Schreibe auch. ;)

Knuddel

janna
Und mach mich nicht neidisch, du Meerjungfrau, hier ist es sau(na)mäßig. *schwitz*

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Kommentar von KeinB (29) (12.07.2010)    diesen Kommentar melden
An das erinner ich mich auch noch. Nicht gern, aber immerhin.

Mir gefällt besonders das "nur andeuten".

Liebe Grüße,
die Nicht'

hier klicken janna meinte dazu am 12.07.2010: Danke, Tina. Es gibt ja leider genug, was hinein gedeutet werden kann. Seelischer oder körperlicher Missbrauch, Misshandlung, das Spektrum umfasst ein riesiges Potential, wobei ich glaube, dass eine sensible Kinderseele nicht die ganze Palette braucht, um größten Schaden zu nehmen.

Es grüßt zurück

die Tant ;)

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Sylvia Kommentar von hier klicken Sylvia (12.07.2010)    diesen Kommentar melden
Eines deiner tief berührenden Gedichte, das ich früher schon kommentierte.
Gerade die Kürze hinterläßt ein beklemmendes Gefühl.

lieben Gruß
Sylvia

hier klicken janna meinte dazu am 12.07.2010: Dankeschön, Sylvia. Freut mich, auch dass Du Dich erinnerst. :)

Liebe Grüße

janna

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Isaban Kommentar von hier klicken Isaban (12.07.2010)    diesen Kommentar melden
Kurz, treffend bebildert und sehr gelungen.
Ein kleiner Text, ein Text, der schon durch die Kürze der Verse und die einzige Strophe sehr gut bebildert, wie hilflos dieses LI sein muss. Ein hilfloses Kind. Ein Text, der richtig weh tut. Aber das soll er auch.

Liebe Grüße,

Sabine

hier klicken janna meinte dazu am 12.07.2010: Hallo Sabine, vielen Dank.
Mir gefiel dehalb auch Maguns Vertonung so gut, weil es mit der jungen Stimme noch mehr überzeugt.

Liebe Grüße

janna

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Lena Kommentar von hier klicken Lena (12.07.2010)    diesen Kommentar melden
Hmmm, ja, ich habe es auch schon mal kommentiert, vor allem, weil da eine inhaltliche Ähnlichkeit zu meinem Gedicht "Schneckenhaus" ist...zum Thema Schwermut...war wohl ein und derselbe Gedanke und dieselbe Erinnerung... es ist gelungen, birgt viel in sich und drückt viel aus...liebe Grüße, Arja
hier klicken janna meinte dazu am 12.07.2010: Hab Deins eben wieder gelesen. Das Schneckenhaus empfand ich deshalb als Metapher so geeignet, weil das Schneckchen zwar manchmal ein Stück hinaus kriecht,im Grunde aber dieses Häuschen sein Leben lang mit schleppen muss - bis es stirbt.
Danke für den Komm und liebe Grüße zurück

janna

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Ingmar Kommentar von hier klicken Ingmar (12.07.2010)    diesen Kommentar melden
statt 'zog' ein 'war'?!

Es tat nicht weh, Mama.
Die Welt, in die ich floh,
war zart und niemals roh.
Wann immer es geschah,
war ich nicht wirklich da.
Ich war im Schneckenhaus -
und kam nie wieder raus.

toller schlimmer text.

hier klicken janna meinte dazu am 13.07.2010: Hallo Ingmar, vielen Dank für den Kommentar, Dein Lob und die Anmerkung.
Zur letzteren: Dann stünde 3mal "war" in den wenigen Zeilen. Und es wäre nicht mehr das gleiche, denn das LI ist ja nicht immer dort gewesen, sondern zog irgendwann ein. Außerdem würde das "war" insofern irritieren, als das LI ja für immer dort blieb.

Liebe Grüße an Dich

janna

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Milla Kommentar von hier klicken Milla (19.07.2010)    diesen Kommentar melden
so ist das wohl so oft!

kurz - klar - deutlich - Klasse!

hier klicken janna meinte dazu am 20.07.2010: Dankeschön, Milla. :)

Liebe Grüße

janna

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